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Archiv der Kategorie 'Musik'

Verspätet: Dr. Horrible’s Sing-Along Blog

Tja… Letzte Woche gab es ein kleines Highlight. Es gibt es immernoch. Leider nicht mehr kostenlos. Aber von Anfang an:

Joss Whedon und sein Bruder Jed haben während des WGA-Streiks wohl Langeweile bekommen und sich Dr. Horrible’s Sing-Along Blog ausgedacht.

Das Projekt besteht aus drei Episoden und ist insgesamt ~50 Minuten lang. Da es eine Low-Budget-Produktion ist, gibt es einen schönen Trash-Charakter, der jedoch sehr gut zur Atmosphäre passt und (komischerweise) nie ungewollt billig wirkt. Genretechnisch ist “Dr. Horrible” irgendwo zwischen Soap, B-Movie, Comedy und Musical einzuordnen.

Es gibt auch bekannte Gesichter zu sehen. Zum Einen wäre da Neil Patrick Harris als Dr. Horrible. Er ist eher bekannt durch TV-Serien wie “Doogie Howser, M.D.” (1989-1993) oder “How I Met Your Mother” (2005-????), hat aber auch in Filmen wie z.B. “Starship Troopers” mitgespielt.
Dann wäre da noch Nathan Fillion, bekannt aus “Desperate Housewives“, “Firefly” bzw. “Serenity“, “Waitress” und diverse andere Filme oder Serien.
Die Hauptcharaktere werden durch Felicia Day ergänzt, die ich bislang nicht kannte.

Leider gab es die Episoden nur bis zum 20.7. kostenlos online zu sehen. Zwar kann man sie in iTunes (angeblich für nur $3.99) kaufen… aber das gilt leider nicht für den deutschen iTunes Shop. Warum auch immer. Angeblich ist auch eine DVD-Veröffentlichung geplant. Ich glaube aber, dass das noch dauern kann. Leider.

Eine Suche bei Youtube wirft jedenfalls viele Videoresponses raus bzw. teilweise auch Ausschnitte. Guckt einfach mal rein. Hier gibt es auch den offiziellen Trailer zu “Dr. Horrible’s Sing-Along Blog”.

Ich find’s super. =)

.oO( Ich fand auch “Sweeney Todd” sehr gut. Mag ich etwa Musicals!? )

5 Songs für einen sonnigen Morgen

Diesmal wirklich kurz und knapp. Hier sind fünf Songs, die ich an einem sonnigen Morgen ganz besonders gut hören kann:

  • 1. Brendan Benson - Good To Me
  • 2. Donavon Frankenreiter - Move By Yourself
  • 3. The Raconteurs - Steady As She Goes
  • 4. Weezer - The World Has Turned And Left Me Here
  • 5. The Bravery - Believe

Das ist natürlich eine recht spontane Liste. Ich glaube nicht, dass ich mich ernsthaft für eine Top5 entscheiden könnte. Verwunderlich ist vielleicht (jedenfalls für die, die mich kennen), dass ich nicht “Foo Fighters - Everlong” mit drin habe… aber für diese spezielle Liste hat’s für mich irgendwie nicht reingepasst.
Ansonsten bleibt “Everlong” einer meiner liebsten Songs. Ziemlich weit oben. Ganz oben.

Wie sieht es denn mit eurer (spontanen) Auswahl aus?

Offizielles Video auf Youtube: Foo Fighters - The Pretender

zOMG! Kurze Kurzmeldung*!

Das offizielle Video der aktuellen Single “The Pretender” von den Foo Fighters ist auf youtube veröffentlicht worden.

Zum Song: Super.
Wenn das Album nur annähernd so gut ist… =)
Was die Foo Fighters vom allgemeinen Rock-Zirkus abhebt ist meiner Meinung nach die Leidenschaft, die sie in ihre Stücke bringen. Mal mehr… mal weniger. Immer genug, um zumindest mich zu begeistern.

Zum Video: Umwerfend.
Dieses mal etwas anders, als die meisten sonstigen Videos. Keine Comedy oder etwas lustiges wie zum Beispiel die Videos zu “Big Me”, “Everlong” oder “Learn to Fly”. Dennoch passt das Video zum Song wie die Faust aufs Auge.

Manche mögen nun sagen ich wäre ein FF-Fanboy und würde alle Sachen von denen total toll finden. Stimmt nicht. Die schlechten Sachen von denen finde ich auch nicht gut. Zum Glück gibt es davon nicht so viel! ;)
(Ausserdem hab ich ungefähr null Merchandise von denen. Nichtmal ein Poster! Soviel dazu.)

Genug davon. Guckt euch das Video an:

Normalerweise binde ich ja keine Videos ein… aber hier kann mal eine Ausnahme gemacht werden.
Ich freue mich auch schon auf das dazugehörige Album “ECHOES, SILENCE, PATIENCE & GRACE”… soll Mitte / Ende September (lt. Amazon am 21.9.) erscheinen.

* uuups! Doch nicht so kurz geworden…

Platte des Monats: Bad Religion - New Maps of Hell

Anfang Juli kam es raus. Das neue Album von Bad Religion: New Maps of Hell. Mittlerweile Nummer 14.

Als Teenager habe ich schon gerne ihre Musik gehört… auch, wenn ich damals die Texte bzw. deren Protestbotschaften nicht so recht verstanden habe. Das gebe ich offen zu =)
Ob sich das geändert hat? Keine Ahnung. Es ist bestimmt besser geworden… aber zurück zum Album. Die Songs sind immernoch kurz. Irgendwie brachial und gleichzeitig melodisch. Die Texte sind eingängig und man merkt, dass dort intelligente Leute am Werk waren. Allerdings weiß ich nicht, ob das wichtig ist. Hauptsache: es ist ein Bad Religion Album.

Ich habe es von Anfang an gemocht und bin es immernoch nicht leid (ja - das ist ein gutes Zeichen). Auf der Amazon-Seite kann man auch gerne mal reinhören. Dazu muss ich noch sagen, dass die Tonqualität der Ausschnitte sehr sehr mies ist und man den Real-Player braucht. Dagegen ist die Myspace-Seite (offiziell; wird direkt von der BR-Homepage verlinkt) schon ein Genuss… wobei die CD nochmal deutlich besser ist (OK. Kein Kunststück… dennoch gut zu wissen!). Zusätzlicher Bonus: man kann ein paar Songs komplett hören.

Wer also auf Punkrock (zugegeben… eher Rock als Punk) steht: anhören.
Mir gefällt es auf jeden Fall sehr gut. Hab dazu gleich noch “The Gray Race” wieder ausgegraben und beschalle mich nun damit auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Und es ist mir egal, wie die Leute gucken ;)

The Bravery - The Sun And The Moon

Ich habe mir mal das aktuelle Album von “The Bravery” angehört. Mehrfach. Die Erwartungen waren nach dem self titled Album recht hoch, da es mir wirklich sehr gut gefallen hat (eins meiner Lieblingsalben in den letzten Monaten). Der Einsatz des Keyboards hatte etwas, was mich ein wenig an den guten alten Synthie-Pop erinnert hat… aber “The Bravery” gingen mehr in die rockige Richtung. Britisch. Ist ja in den letzten Jahren auch immer ganz vorne mit dabei(*). Top-Tracks des self titled sind unter Anderem “Fearless” und “Out Of Line”.

Wie schon gesagt: bei dem neuen Album stellte sich eine gewisse Erwartungshaltung ein, die zunächst enttäuscht wurde. Das Intro erinnert als erstes sehr stark an den Anfang von dem Song “Tyrant” des Vorgängeralbums, bevor es nahtlos in “Believe” übergeht. Insgesamt macht diese Platte einen deutlich ruhigeren Eindruck; das Keyboard ist meiner Meinung nach nicht mehr so dominant und sorgt für einen anderen… Sound - dennoch sind die Stücke sehr charakteristisch. Das Album ist keine “Kopie” des (sehr guten) self titled Album, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung. Ob das nun gut ist oder nicht… keine Ahnung. Ich glaube aber, dass “The Bravery” da einen guten Schritt gemacht haben.
Viele Bands / Solo-Musiker verlassen sich ja leider (zu) oft auf ein erfolgversprechendes Schema und weichen nicht mehr davon ab. Das endet dann zwar auch oft in kommerziellem Erfolg… was ja auch nicht verwunderlich ist, wenn man ein erfolgreiches Album über X CDs und zig Jahre verteilt. Für den Künstler spricht das (mMn) leider nicht. Das ist jedoch ein anderes Thema.

Zurück zu “The Bravery”. Die Rezensionen auf der Amazon-Seite kann ich so eigentlich nicht nachvollziehen. Auch dieses Album hat einen relativ düsteren Unterton (sehr deutlich auf “Tragedy Bound” und “Every Word Is A Knife In My Ear”) und Oasis-Glam… was ist das überhaupt? Nun gut. Ich sage ja immer: selbst anhören und eigene Meinung bilden. Bei mir hat es - vielleicht auch wegen dem Vorgängeralbum - ein wenig länger gedauert (3-4 mal durchlaufen lassen), bis mir die Songs richtig gut gefallen haben. Richtig aus dem Kopf gingen sie mir schon nach den ersten beiden Malen nicht mehr… was ja eigentlich ein gutes Zeichen ist. Allein die beiden Songs “Bad Sun” und “Fistful Of Sand” mag ich nicht so.

Und nun hab ich auch genug darüber geredet/geschrieben. Selbst anhören und eigene Meinung bilden auf TheBravery.com!
In der Sektion Musik & Video gibt es von beiden Alben genug zum Reinhören (Qualität ist nicht besonders… reicht aber) und zum Ansehen.

(*) Danke nochmal an skrunsh für diese höchst trendige Formulierung. (*argl*)

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