Dies ist das persönliche Blog von Johan Prawiro. Er arbeitet als Webentwickler vorwiegend im Bereich Webstandards und Barrierefreiheit.

This is the personal blog of Johan Prawiro. He works as a webdeveloper mostly in the field of webstandards and accessibility.

Archiv der Kategorie 'Shiny Things'

Flachbildschirm Dell 2007WFP

Alle Jahre wieder gibt es neue Hardware. Ein aktueller Rechner kommt ja schon öfter mal ins Haus, wenn der derzeitge an Altersschwäche leidet oder schlicht zu langsam ist. Anders sieht es dagegen schon bei Monitoren/Flachbildschirmen aus. Diese überstehen in der Regel mehrere Rechnergenerationen und es will wohl überlegt sein, welches Anzeigegerät man denn nun kauft.
Ich persönlich denke, dass der Monitor eines der wichtigsten Komponenten eines Computers ist. Schliesslich kann es vorkommen, dass man den Grossteil des Tages vor einem solchen Anzeigegerät sitzt (vor allem, wenn man damit seinen Lebensunterhalt verdient). Es gehört also genau wie ein guter Stuhl zur Arbeitsplatzergonomie und sollte nicht unterschätzt werden. Bisher hatte ich nur CRTs, wobei auch viele Eigenschaften wie Bildwiederholfrequenz eine übergeordnete Rolle spielen um möglichst Ermüdungsfrei zu arbeiten.
Das gehört aber nun hoffentlich der Vergangenheit an. Mein neues Display ist der 2007WFP von Dell und hat verschiedenste Anschlussmöglichkeiten (DVI, Sub-D, S-Video, Composite) sowie einen integrierten USB2.0-Hub. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeiten eine “Soundbar” anzuschliessen… was für mich jedoch nicht interessant ist. Im Büro mag es durchaus seine Berechtigung haben (keine hässlichen Lautsprecher auf dem Schreibtisch, weniger Kabel, sieht schicker aus), aber gerade da sind Kopfhörer ja meist sowieso Pflicht.
Das Panel hat eine matte Oberfläche* und spiegelt nicht - dennoch finde ich die Farbdarstellung mehr als zufriedenstellend (vielleicht habe ich aber auch nicht allzuhohe Anspüche?). Die Auflösung von 1680×1050 Pixeln ist für mich gerade richtig und endlich habe unglaublich viel Platz auf dem Desktop. Da ja nun viel mehr Platz da ist, kann ich auch die “Tab Sidebar” ein wenig breiter anzeigen, ohne dass der Viewport des Browsers zu schmal wird. Bei meiner alten Einstellung (1280×1024 Pixeln) konnte es da schonmal eng werden und ich hatte einen Viewport von gerade mal 1024 Pixeln.
Die Schrift und Icons sind im Übrigen nicht zu klein (falls das jemand befürchtet). Alles ist sehr gut zu lesen/erkennen, da mein alter CRT auch nicht gerade der Beste in Sachen Bildschärfe war.

Das wäre es wohl erstmal, was mir besonders gut gefällt. Ich benutze übrigens trotz der hohen Auflösung dennoch 2 Displays (ein kleiner 17″ CRT mit der Zwischenauflösung von 1184 Pixeln Breite), da ich mich wirklich an den Mehrschirm-Betrieb gewöhnt habe und darauf nicht mehr verzichten will. Der 17″-CRT bleibt deshalb auf dem Schreibtisch, weil er schön klein ist. Schliesslich habe ich mir auch ein TFT zugelegt, um mehr Platz auf dem Schreibtisch zu haben. Der 19″-Klotz war wirklich riesig (und nervig!). Für alle die, die noch nie mit mehreren Displays gearbeitet haben: probiert es aus. Es ist eine völlig neue Welt! (aber ich schweife schon wieder ab, oder?)

Wer noch mehr Details zu dem 2007WFP Display von Dell nachlesen möchte, empfehle ich den entsprechenden Test von Prad -> TESTBERICHT: Dell 2007WFP.

Falls es noch etwas zu berichten gibt, ergänze ich natürlich den Eintrag hier (ich habe das Display ja auch erst seit nichtmal 2 Tagen im Einsatz).


* Ich finde diese Hochglanz-Displays mehr als schrecklich! Brillantere Farben schön und gut… aber das nutzt einem ja nicht, wenn man nix drauf sieht weil sich alles im Display spiegelt… *grummel*

Geek-Stuff: USB-Akkus.

Ja. Unglaublich. Dingo hat mich heute morgen auf einen Golem-Artikel aufmerksam gemacht: Akkus in Batterieformat mit USB-Anschluss zum Aufladen.

Darauf hat die Welt gewartet.

OK… es gibt lauter Sachen, die einem zunächst total bekloppt vorkommen. Und manchmal wird es auch nach längerem Nachdenken nicht besser. Das könnte mit diesen Akkus allerdings anders sein. Sie schliesslich quasi ein Ladegerät gleich mit eingebaut und lassen sich an einem beliebigen USB-Anschluss wieder aufladen. Ein praktischer Wert ist dem nicht abzusprechen… dennoch frage ich mich, wie wohl eine Situation aussehen könnte, bei ich genau so eine Eigenschaft bei normalen Akkus brauche.
Die speziellen Akkus wir für Mobiltelefone finde ich dagegen sehr schick. Ich hab nämlich schon öfters ein wildes Piepen und Fiepen wegen eines fast leeren Akkus gehabt… und natürlich kein Ladegerät dabei (zB im Büro). Dafür Unmengen an freien USB-Ports. =)

Aber zurück zu den eigentlichen Akkus. Golem hat auf dieser Seite ein paar schöne Bilder zusammengestellt: Bilder von USB-Akkus.
Auf der Homepage der USB-Akkus “USBCell.com” des Herstellers Moixa Energy findet man Produktspezifikationen, Bilder und Anwendungsbeispiele.

Alles in Allem eine sehr interessante Idee. Allerdings (ja… ihr wusstet doch genau, dass jetzt noch ein “allerdings” bzw ein “aber” kommt) muss noch an der verfügbaren Kapazität gearbeitet werden. Normale AA-Akkus (NiMH) gibt es schliesslich schon mit weit mehr als 2000mAh. Dagegen sind die USB-Akkus mit “nur” 1300mAh doch recht schwach auf der Brust. Leider gibt es bislang nur AA-USB-Akkus, da die anderen Formate wohl noch nicht verfügbar sind.

Die USB-Akkus haben trotz ihrer kleinen Schwächen einen echten Geek-Wert und ich kann mir vorstellen, dass sie sich schon durchsetzen (zumindest in der Gruppe der Technik-Freaks ;) ).

‘through the viewfinder’ - Fantastische Bilder im Retro-Look

Gestern habe ich wie immer meine RSS-Feeds durchgeklickt und mal wieder etwas wirklich faszinierendes gefunden. Fotos, die durch den Bildsucher von quasi antiken Kameras gemacht werden: ‘through the viewfinder’ (kurz TTV). Dadurch bekommen diese Bilder einen unbeschreiblichen Retro-Charme, der heute gerade so ‘in’ ist. Ich muss auch zugegeben, dass mich diese Bilder wirklich faszinieren und vielleicht auch bei ebay nach einer passenden Kamera ausschau halte (mal sehen…).

Aber wie sehen diese ‘through the viewfinder’-Bilder denn nun aus? Ganz einfach. Es gibt eine TTV-Flickr-Gruppe, in der schon über 2000 Fotos sind. Einer der Fotografen soll sogar demnächst seine erste TTV-Ausstellung haben!

Gefunden habe ich das übrigens über das Blog von Heather B. Armstrong. Dort wird auch zu der entsprechenden Flickr-Gruppe gelinkt, sowie zu einer Anleitung, wie man sich einen Adapter (SLR->TLR) baut. Da ich mehr über diese Technik wissen wollte, hab ich einfach mal Google bemüht und dann auch ein TTV-Blog gefunden, welches auch erst seit dem 10. Juli 2006 existiert. Schön finde ich dabei, dass es einen Artikel über verwendete Kameras gibt und welche Eigenschaften sie mitbringen.

Ich bin wirklich begeistert. =)

Meine Meinung zum MP3-Stick ‘i.beat drive’

Es ist ja schon länger her, seit ich mir den MP3-Stick ‘i.beat drive’ zugelegt habe (siehe auch hier). Heute wollte ich doch mal den längst überfälligen Erfahrungsbericht schreiben bzw. meine Meinung zu diesem MP3-Player.

Der ‘i.beat drive‘ ist sicherlich keine Konkurrenz zum hippen Statussymbol iPod, kostet aber nur einen Bruchteil (ausserdem muss man nicht Angst haben, dass man das Gerät verkratzt oder man Fingerabdrücke darauf sieht ;) ). Für meine Zwecke (Musik hören auf dem Weg zur Arbeit / nach Hause) reicht der kleine Stick vollkommen aus. Er hat jedoch ein paar kleine Sachen, die ich doch mal anmerken will.

1. mitgelieferte Ohrhörer / Trageschlaufe
Die mitgelieferten Ohrhörer sind auch gleichzeitig Trageschlaufe, damit man das Gerät bequem um den Hals tragen kann. Wer das nicht möchte (so wie z.B. ich) muss sich andere Ohr-/Kopfhörer besorgen oder ein altes Paar benutzen (meist hat man ja noch irgendwo solche Dinger).

2. Auto-Resume
Gibt es nicht - Schade. Oder ich hab die Option dafür nicht gefunden. Wenn ich das Gerät ausschalte und später weiterhören möchte, dann wird nicht beim letzen Lied weitergemacht, sondern quasi wieder vom Anfang an. Das kann nerven… ist aber im Shuffle-Betrieb zu verschmerzen (man muss trotzdem das erste Lied überspringen… wenn man das nicht jedesmal als erstes hören möchte).

3. Sortierung der Lieder
Welche Sortierung? Ich hab noch nicht herausgefunden, wie der Player die MP3s sortiert. Also nach welchen Kriterien. Alphabetisch vom Dateinamen ist es jedoch ganz bestimmt nicht. Deswegen eignet sich der Player auch nicht so wirklich zum Hören von Hörbüchern oder Hörspielen… aber auch nicht zuletzt wegen der fehlenden “Auto-Resume”-Funktion.
Naja… Nachvollziehbare Sortierung ist im Shuffle-Betrieb wiederum nicht so kritisch, wenn auch manchmal wünschenswert.

4. Elektronisches Fiepen / Rauschen
Mir ist aufgefallen, dass ich bei Pausen ein leises Fiepen höre. Vielleicht liegts an meinen Ohrhörern… was ich dann aber nicht nachvollziehen kann. Ich benutze recht gute Sony-Ohrhörer, die bei meinem MP3-Discman dabei waren (und da ist mir ein Fiepen nicht aufgefallen).
Das Fiepen ist zugegeben sehr leise und stört auch nicht, solange Musik läuft. Im Zug ist es sowieso nicht leise… macht also eigentlich nichts. Dennoch finde ich, dass sowas nicht passieren sollte.

Das waren jetzt so die größten Schnitzer, die ich an meinem Gerät festgestellt habe. Ich kann für mich sagen, dass mir das nicht allzuviel ausmacht und doch sehr zufrieden mit dem Gerät bin. Ich brauche nicht Gigabyte-weise Speicherplatz, das Gerät ist schön klein und ich muss keine Angst haben, dass ich es kaputt mache. Den SD-Kartenslot habe ich bislang noch nicht gebraucht, da die 256MB doch irgendwie ausreichen.

Für Leute mit etwas höheren Ansprüchen würde ich jedoch zu einem besseren Gerät raten (am Besten vorher mal ausprobieren).

Neue Tastatur: Microsoft Comfort Curve 2000

Ich habe seit ungefähr einer Woche eine neue Tastatur: die Microsoft Comfort Curve 2000.

Es ist eine halbergonomische, kabelgebundene USB-Tastatur mit Notebooktastatur-ähnlichen Tasten und ein paar wenigen (aber wichtigen) Sondertasten.
Die Tasten haben einen gut spürbaren Druckpunkt und es lässt sich wirklich angenehm und leise darauf tippen. Das Tastaturlayout ist Standard - so, wie man es von 99% der anderen Desktop-Tastaturen gewohnt ist. Klein und unauffällig ist eine kleine zusätzliche Taste rechts über dem Numpad (neben den Statusdioden), die den Windows-Taschenrechner startet. Ich finde das sehr gut, da ich nun die Verknüpfung aus meiner Quick-Launch-Bar löschen kann. =)

Die Konfiguration der anderen Sondertasten gestaltete sich allerdings ein wenig schwieriger. Es sind Tasten für “Browser”, “E-Mail” und “Suchen” vorhanden, sowie Tasten zur Media-Steuerung (für mich ein “muss”). Die Tasten funktionieren soweit auch alle ohne eine Treiberinstallation (Anmerkung: es ist auch keinerlei Software mit beigelegt) mit Ausnahme der Media-Tasten (Lautstärkeregelung ging!). Also muss noch zusätzlich die Software “IntelliType Pro” in der aktuellen Version (derzeit 5.5) von Microsoft heruntergeladen werden. Man muss den kleinen Umweg über das normale Download-Portal gehen, weil der Link zum Software-Download auf der Produktseite der Tastatur ins Leere führt. Nein. Nicht ganz korrekt. Man kommt bei der Selectbox-Kaskade irgendwann nicht mehr weiter (es sei denn, man möchte die Tastatur unter MAC OS betreiben).

Nun kann man über die Software alle Tasten frei konfigurieren und belegen. Sehr schön! Ausserdem wird nun bei der Änderung der Lautstärke über die Tastatur ein kleines Fenster eingeblendet, welches die derzeite Einstellung des Lautstärkereglers anzeigt. Das sieht nicht nur schick aus, sondern bringt einfach einen nützlichen Mehrwert.

Bei WinAmp funktioniert die “Play/Pause”-Taste nur nach aktivieren der “globalen Hotkeys” im Einstellungsdialog… aber das macht ja auch nix. Leider verweigern die “Vor-” und “Zurück-”Tasten immernoch ihren Dienst. Damit sie jeweils einen Track vor bzw. zurück springen, musste ich ein Plug-In für WinAmp herunterladen. Über dieses Plug-In ist es möglich, WinAmp über die Kommandozeile zu steuern! Also einfach die entsprechenden Befehle auf die richtigen Tasten legen… tada! Alles gut.

Alles in Allem ist es aber trotz dieser relativ aufwändigen Einrichtung eine sehr gute Tastatur, zumal sie mich nur 18,- gekostet hat. Eine bessere hab ich für das Geld nicht gefunden und ich kann sie eigentlich nur weiterempfehlen. Allerdings rate ich vorher auch zu einem Probetippen im örtlichen Geschäft, da so eine halbergonomische Tastatur bzw. unkonventionelle Tasten vielleicht nicht jedem zusagen.

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