Kontrast und Lesbarkeit von Farbkombinationen
Wednesday, 23. August 2006
Gestern Abend bin ich mal wieder auf einen Artikel von Roger Johansson aufmerksam geworden: Light text on dark background vs. readability.
Im Prinzip geht es darum, ob ‘light-on-dark’ Text mit hohem Kontrast (z.B. weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund) schlecht zu lesen ist oder nicht. Das Problem ist: für manche ist ein heller Hintergrund für die Augen anstrengend, weil es überblendet… für andere ist es genau anders herum. Dort überblendet dann der Text und wird unscharf. Das ist mir in beiden Fällen auch schon so gegangen… obwohl ich lieber das ‘light-on-dark’-Schema bevorzuge, sollte es nicht zuviel Kontrast sein, um die Lesbarkeit nicht zu sabotieren. Das ist jedoch nur meine persönliche Meinung.
Die Kommentare zu Rogers Artikel sind zwar umfangreich, aber wirklich lesenswert (meistens).
Auch Veerle Pieters, die für das Face-Lift von Roger Johanssons Seite (mit)verantwortlich ist, schreibt über ihre Meinung zu heller Schrift auf dunklem Hintergrund. Nicht ganz unfreiwillig, da doch einige der Kommentare wie immer unpassend sind, und auf irgendwem rumhacken müssen (ich hasse sowas).
Aber das Thema interessiert mich wirklich sehr, da ich auch für dieses Blog ein ‘light-on-dark’-Schema verwende und ich mich frage: ist mein Blog gut lesbar oder für die Augen anstrengend? (Ich habe ja zumindest schon den Zeilenabstand so ziemlich von Anfang an ein wenig erhöht, um die Lesbarkeit zu verbessern.)
Evtl. werde ich noch die Laufweite erhöhen, falls das etwas bringt.
Eine ganz andere Thematik, die jetzt mit meinen verwendeten Farben zu tun hat und nicht mit der Lesbarkeit: wirkt mein Blog zu… dunkel? Ist die Farbwahl ein Stimmungskiller? Surft ihr lieber auf Seiten mit überwiegend hellem Design? Oder ist euch das egal solange die Seite gut aussieht?
Kategorie: Usability / Accessibility
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